E-Mobilität liegt der Stadtwerke Wittenberge GmbH sehr am Herzen. Im gesamten Stadtgebiet stehen deshalb nicht nur Normalladesäule für E-Autos zur Verfügung, sondern seit diesem Jahr auch ein sogenannter Hypercharger, eine Schnellladesäule und auch für E-Bikes wurde die Möglichkeit des öffentlichen Ladens geschaffen.
„Wir unterstützen und fördern die Entwicklung der E-Mobilität in der Prignitz“ sagt Stadtwerke Geschäftsführer Lutz Kähler. „Zudem fließt hier Ökostrom, wodurch die Nutzer noch „sauberer“ unterwegs sind“.
Aktuell können in Wittenberge an drei öffentlichen Standorten Elektroautos geladen werden. In der Perleberger Straße, vor der Prignitzer Badewelt sowie auf dem Kirchplatz ist der Laden an Normalladesäulen mit jeweils zwei Ladepunkte a 22 kW möglich. Der neue Hypercharger mit zwei Ladepunkten auf dem Wittenberger Marktplatz (Friedrich-Ebert-Straße) ersetzte eine in die Jahre gekommene Schnellladesäule. Hier ist es nun möglich, E-Autos mit einer Leistung von bis zu 150 kW zu laden. Somit benötigt man, je nach Fahrzeugtyp, für die Beladung weniger als eine Stunde. Die Abrechnung ist an allen Ladesäulen der Stadtwerke bargeldlos möglich, über die E-Ladekarte der Stadtwerke, per Paypal oder Ladekarten anderer Anbieter.
Damit nicht nur Fahrer eines E-Autos von der Erweiterung des Wittenberger E-Mobilitätkonzeptes profitieren, wurden zum Jahresbeginn drei E-Bike-Ladeschränke im Stadtgebiet errichtet. Touristen und Alltagsfahrer können ihr E-Bike so bequem unterwegs laden.
Die Standorte sind so gewählt, dass besonders Radler entlang des Elberadweges dazu eingeladen werden, während der Ladezeit die Innenstadt zu besuchen. Daher befinden sich die E-Bike-Ladeschränke in der verlängerten Bahnstraße vor der Kreismusikschule, neben der Tourist-Information auf dem Marktplatz sowie in der Nähe des Bahnhofes vor dem Rewe-Markt.
Errichtet wurden die Ladeschränke in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Wittenberge und der Stadtwerke Wittenberge GmbH, gefördert durch das Programm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ), bei dem der Bund ausgewählte Städte und Gemeinden bei der anspruchsvollen Aufgabe, attraktive und zukunftsfähige Zentren zu erhalten, zu entwickeln und zu unterstützen.
Betreiber der Ladestationen bleibt die Stadtwerke Wittenberge GmbH, die den Service für E-Bike-Fahrer kostenlos anbietet und somit einen weiteren Beitrag zur Förderung der umweltfreundlichen Mobilität in Wittenberge sowie des Radtourismus leistet.
„Beim Thema E-Ladesäulen waren die Stadtwerke Wittenberge in der Vergangenheit Vorreiter. Die Entwicklung zeigt, dass die Entscheidung richtig war, denn der Bedarf steigt. Wir als Stadt freuen uns, mit den Stadtwerken bei diesem Thema einen Partner an der Seite zu haben. Das gilt auch für die neuen Ladesäulen für E-Bikes. Wittenberge ist traditionell eine Stadt der Fahrradfahrer und erfreut sich durch die Lage am Elberadweg jährlich auch vieler Radtouristen. Das neue Angebot trägt dem Rechnung.“ bestätigt Bürgermeister Dr. Oliver Hermann.
Die E-Bike-Ladeschränke haben an jedem Standort drei Fächer, in denen sich die Akkus über eine integrierte Steckdose aufladen lassen. Gleichzeitig bieten sie aber auch Platz, um Helm oder Rucksack mit zu verstauen. Die Türen lassen sich mittels PIN-Eingabe verriegeln und auch wieder öffnen. Der vierstellige PIN ist vom Nutzer frei wählbar. Erst nach dem Verschließen der Tür beginnt der kostenlose Ladevorgang.




