Wittenberge, 12. September 2025
Die Stadtwerke Wittenberge GmbH hat am 12. September gemeinsam mit dem Brandenburger Wirtschaftsminister Daniel Keller, Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann, Projektpartnern sowie Geschäftskunden den erfolgreichen Abschluss ihres zukunftsweisenden Flusswasserwärmeprojekts gefeiert.
Die feierliche Veranstaltung markiert einen wichtigen Meilenstein für die nachhaltige Energieversorgung der Stadt.
Den Auftakt für das Projekt bildete der Zuschlag im Rahmen der iKWK-Ausschreibung der Bundesnetzagentur im Dezember 2020. Seitdem haben die Stadtwerke konsequent an der Umsetzung ihres innovativen Vorhabens gearbeitet: der Nutzung von Flusswasserwärme aus der nahegelegenen Stepenitz zur Fernwärmeerzeugung.
Am Standort in der Breeser Straße betreiben die Stadtwerke bereits ein modernes Heizkraftwerk. Mit der nun realisierten Flusswasserwärmenutzung wurde dieses System um eine besonders klimafreundliche Komponente erweitert. Über ein eigens errichtetes Ein- und Auslaufbauwerk wird Wasser aus der Stepenitz entnommen und mittels Wärmepumpentechnologie energetisch genutzt. Dabei wird dem Flusswasser umweltfreundlich Energie entzogen, mit der das Heizwasser auf rund 85 °C erhitzt wird – vollständig ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe. Das lediglich leicht abgekühlte Wasser wird anschließend wieder in den Fluss zurückgeleitet – ein geschlossener und ressourcenschonender Kreislauf.
Wirtschaftsminister Daniel Keller zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Stadtwerke:
„Das Projekt in Wittenberge ist ein Vorbild für die gesamte Region – es verbindet Innovation mit Verantwortung für Umwelt und Klimaschutz. Die Stadtwerke stärken mit dieser Investition in moderne Wärmeversorgung die lokale Infrastruktur und leisten einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Entwicklung Wittenberges.“
„Mit diesem Projekt zeigen wir, wie die Stadtwerke durch innovative Technik einen aktiven Beitrag zur Wärmewende leisten können. Die Nutzung von Flusswärme ist nicht nur eine effiziente Lösung für unsere Stadt, sondern auch ein großer Schritt in Richtung Klimaschutz“, erklärt Lutz Kähler, Geschäftsführer der Stadtwerke.
Mit dem erfolgreichen Abschluss des iKWK-Projekts setzen die Stadtwerke Wittenberge ein starkes Zeichen für eine nachhaltige, zukunftsfähige Energieversorgung – im Einklang mit Umwelt, Region und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.




